
Grundsätzlich kann man natürlich jedes Piercing dehnen. Besonders beliebt sind die Ohrläppchen, das Septum und Intimpiercings seit, da hier fetter Schmuck richtig schön zur Geltung kommt. Je dünner und weicher das gepiercte Gewebe ist desto leichter lässt es sich dehnen. Schwierig und langwierig ist das Dehnen von Knorpelpiercing (ca. 2mm pro Jahr). Weniger Sinn macht das Dehnen von Piercings bei denen die Gefahr besteht, dass sie herauswachsen könnten, wie zB. Augenbraue, Lippenbändchen, Bridge, usw.
Wer noch kein Piercing hat und von vorn herein die Absicht hat später das Piercing zu dehnen, kann auf Wunsch gleich mit einer stärkeren Nadel gepierct werden. Der „Schmerz“ bleibt schließlich der gleiche. Die Verheilungszeit verlängert sich nur wenig. Mit dem Dehnen sollte man erst beginnen wenn das ursprüngliche Piercing vollkommen verheilt ist und sich im Inneren stabiles Narbengewebe gebildet hat, damit die Haut nicht während des Dehnens reißt.
Piercing-D.Lüx verwendet zum Dehnen sterile Dehnungsstifte die über mehrere Zentimeter Länge nur sehr leicht zulaufen und mit etwas Vaseline oder medizinischem Gleitgel durch das Loch gedrückt werden. Am dickeren Ende des Stiftes befindet sich eine Einbuchtung sodaß der nächstgrößere Schmuck eingehakt und dann eingesetzt werden kann.
Pro Sitzung wird dann ca. 1 bis 2 mm gedehnt.
Wenn sich das Piercing allerdings von alleine so geweitet hat, (das kommt bei schwerem Schmuck und bei natürlicher Beanspruchung vor) dass die nächste Größe locker reinpasst, kann man natürlich auch selbst den neuen Schmuck einsetzen. !!Vorsichtig!! Schmuck vorher desinfizieren und Hände waschen.
Risiken und Probleme beim Dehnen: