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Allgemein:
Skindiver sind eine Abwandlung oder Weiterentwicklung der Microdermals und zählen wie diese zur Gruppe der Single-Point-Piercings. Skindiver sind im Vergleich noch etwas kleiner und bestehen aus nur einem Stück. Das bedeutet die obere, sichtbare Platte kann nicht, wie bei einem Microdermal abgeschraubt werden. Ausserdem fehlt Skindivern die charakteristische, gelochte Ankerplatte und bietet so die Möglichkeit, viele Skin Divers nah beieinander zu platzieren, so sind Muster und auch ganze Bilder möglich. Skindiver können an fast jeder Körperstelle platziert werden (an der sich eine Hautfalte bilden lässt) allerdings sind stark beanspruchte Hautstellen nicht unbedingt für die Platzierung geeignet. Ein klärendes Gespräch ist also dringend erforderlich.
Das Einsetzen:
Die Einsatztechnik ist ähnlich wie bei einem Microdermal. Durch Punchen wird ein kleiner Bereich der Haut geöffnet und mit einem speziellen Werkzeug wird der SkinDiver unter die Haut gebracht. Durch die spitzkegelige Form des Unterteiles wird das Einsetzen des SkinDivers erleichtert. Nach erfolgtem Einsatz in die Haut, ist nur noch die flache, hochglanzpolierte obere Platte, oder das kegelige Unterteil des SkinDivers zu sehen. Je nachdem wie man den Skindiver einsetzen möchte. Der Vorgang des Einsetzens wird von den meisten gut vertragen und bereitet keine große Schmerzen.
Risiken:
Aufgrund der Tatsache das es sich bei den SkinDiver um eine Neuentwicklung handelt und es daher noch wenige Erfahrungswerte im Bezug auf Haltbarkeit, Verheilung und Tauglichkeit im Alltag gibt, sollten die SkinDiver mit viel Aufmerksamkeit bedacht werden. Je nach Körperstelle besteht mehr oder weniger die Gefahr des Herausreißens wenn man mit den SkinDivers irgendwo hängenbleibt. Abstoßungsreaktionen oder Herauswachsen des Schmucks sind bis heute nicht bekannt, sind aber grundsätzlich nie auszuschließen.
Das Entfernen:
Wenn die SkinDiver einmal entfernt werden müssen, ist meist ein sehr kleiner Schnitt notwendig. Somit wird es auch keine großen Narben nach dem Entfernen geben. Das Entfernen sollte auf jeden Fall im Piercingstudio vorgenommen werden.